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Geschichten und Impressionen

Der Bestseller

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Angelika Humpe

medizinische Fachangestellte, Teamleitung 

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Claudia Bloß

Rettungsassistentin, medizinische Fachangestellte, OP-Leitung

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Von links nach rechts:

Sr. Claudia

Dr. Thöns

Sr. Angelika

Sr. Melanie

Joachim (Team 2012)

Sr. Scharihan (Team 2012)

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Zur Sicherung des Atemweges gibt es verschiedene Hilfsmittel.

Am Häufigsten kommt die Kehlkopfmaske zum Einsatz.

Sicherheit gibt es vor allem durch ein eingespieltes Team. 

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Bei der Intubation sichert ein dünner Schlauch den Atemweg. 

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Auch bei sterbenskranken Patienten gibt es noch viele schöne Momente.

Da darf auch herzhaft gelacht werden. 

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Foto am Todestag. Die Liebe bleibt.

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Im Bereich der Versorgung schwerkranker Menschen in häuslicher Umgebung hat sich das Konzept der Medikamentenbox bewährt:

Hier sind alle notwendigen Medikamente für Notfälle vorhanden,

ein Informationsblatt gibt Hilfestellungen. Ein Kindersicherheitsverschluss schützt besuchende Kinder.

Eine Untersuchung hat festgestellt, dass 2/3 unserer sterbenskranken Patienten von Kindern Besuch erhalten - und eine Pille kann ein Kind töten! 

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So große Werbung hatte ich noch nie.

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Das Vorgespräch sollte kindgerecht gestaltet sein,

hier soll vor allem Angst reduziert werden. 

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Damit Kinder und Eltern keinen Trennungsschmerz erleben,

wird die Narkose üblicherweise im Beisein der Eltern in recht entspannter Umgebung eingeleitet. Denn Kinder die angstfrei einschlafen, wachen auch angstfrei wieder auf. 

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Michèle:

Ich war sehr krank und erschöpft. Abends lag ich dann mit Mama, Louisa und Katze Fee oft auf der Couch... Aber jetzt soll ja alles besser werden, wenn die Operation der Ohren erst mal vorbei ist....


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Hinter der „Theke“ saß noch eine Frau Dr. Idris. Mama sagte, die operiert hier Frauen damit sie wieder gesund werden. Ich frage mich, ob die auch Mädchen operieren kann?

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Michèle:

„Wir müssen schon wieder Mal zum Arzt....“ Mama sagt, es ist der Schlafdoktor. Na ja, das Haus sieht jawohl eher aus wie eine alte Fabrik. Mal sehen, was da so passiert.

Ein Glück, dass meine Schwester Louisa mitkommt, die war nämlich auch schon mal bei diesem Schlafdoktor.

Mama weiß erst nicht so richtig wo sie hin soll.... zum Glück steht auf dem Schild „Zugang über den Hof“.


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Mama ging mit uns ins Wartezimmer, wir durften mit Bauklötzen spielen; sie mußte einen grünen Zettel ausfüllen, das machte sie nicht so gerne.

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Na ja, wir haben das kleine Krankenhaus doch noch gefunden. Hinter einer „Theke“ saßen 2 nette Frauen....

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Mit einer Tasse Kaffee von Schwester Angelika ging es Mama wieder besser; ich glaube sie merkte wie nervös Mama war...

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Mit „Lendita“ stellte sich die Frau vor, sie begrüßte uns alle freundlich. Sie hatte ein komisches Hemd mit Sonne, Mond und Sternen an. Hat das wohl etwas mit dem „Schlafdoktor“ zu tun?

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Wie spielten begeistert in der Zimmerecke. Mama las zufrieden ihre Gala – so informiert sie sich immer über das Neueste.

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Angelika brachte uns in ein anderes Zimmer. Weil ich ganz schön Angst vor diesem bunten Band hatte (der Kinderarzt hat das auch um meinen Arm gemacht und dann hatte er mich einfach gepiekst...) hat Angelika das erst mal bei meiner Schwester Louisa gemacht. Louisa hat sogar einen tollen Stempel mit einem Pferd auf den Arm bekommen – so einen wollte ich auch....

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.... sieht doch wohl Klasse aus....

 


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Danach war ich dran. Weil ich doch etwas Angst hatte, durfte ich bei Mama auf dem Schoß sitzen bleiben und Angelika hat mir das Band mit den Clowns um den Arm gewickelt.

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Später mußte ich meinen Finger in die „leuchtende Fingergarage“ stecken. Ein Gerät – so groß wie ein Walkman piepste lustig. 

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Nun kitzelte Angelika mich in der Ellenbeuge. Sie sagte „ich suche die richtige Stelle für den Pferdestempel“

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Angelika sagte „alles o.K.“ und hat das auf einen Zettel geschrieben. Weil Mama vor Aufregung nicht mehr wußte wie schwer ich war, hatte Angelika mich noch gewogen.

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... und den habe ich dann bekommen ...

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... und jetzt gab Angelika der Mama das Zauberpflaster und erklärte alles ausführlich. Mama sollte das „Zauberpflaster“ am Freitag morgen ganz früh auf den Pferdestempel kleben. Dann würde mein Arm einschlafen und somit nicht merken, wenn der „Schlafknopf“ auf meinen Arm geklebt würde.

Außerdem sagte Angelika, ich dürfte am Freitag nicht essen und trinken, auch keine Bonbons lutschen ... das finde ich gar nicht schön. Aber Angelika hat gesagt, zur Belohnung bekomme ich hinterher Cola zu trinken....


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Endlich kam der Schlafdokor Thöns. Er sah sich erst mal die Unterlagen vom Kinderarzt an und stellte Mama Fragen zu meinen Krankheiten.

... und Louisa wollte gleich wissen, ob sie am Freitag auch mitkommen darf ...

„Ja natürlich“ hat er gesagt.


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.... - aber ganz ehrlich – das hat er nicht getan und es war nicht schlimm...

Dr. Thöns sprach dann mit Mama und beantwortete ihre Fragen. Er hat noch mal gesagt, dass Mama an das Zauberpflaster denken solle und ich Freitag morgen auch wirklich nichts naschen darf ...

Wir durften gehen und ich glaube ich brauche am Freitag keine Angst vor dem „Schlafdoktor“ zu haben. 


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Danach hat Dr. Thöns mich mit seinem roten Hörschlauch abgehört. Er sagte, er könne mein Herz so schön hören und ich sollte tief ein- und ausatmen. Erst fand ich das gar nicht schön ....

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.... den Freitag darauf .....

Wir kamen Freitag zum Schlafdoktor zurück. Weil ich morgens meinen Kakao nicht trinken durfte, habe ich dafür von Schwester Lendita einen „Schnaps“ bekommen. Der hat nach Pfefferminz geschmeckt ...


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... aber dann merkte ich, dass das gar nicht schlimm ist ....

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Michèle:

Als ich den Saft mit einem Schluck runter hatte, sagte Lendita, ich könnte das ja so gut wie die großen Kinder...

Übringens durfte meine Schwester Louisa den Saft nicht probieren!!!!


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Zum Schluß hat er mir noch in den Mund geguckt. Ich hatte Angst davor, dass er mir dieses Holzstück so tief in den Mund schiebt wie der Kinderarzt ...

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Lendita brachte uns in ein anderes Zimmer und Mama zog mir ein anderes Hemd an.

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Das Hemd fand ich schön, es waren Luftballons und Clowns drauf.

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Dann kam Lendita und hat mir mein Zauberpflaster wieder weckgenommen.

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Meine Schwester Louisa bekam kein solches Hemd.

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und weil ich doch ein bisschen Angst bekam, legte sich Mama zu mir ins Bett ...

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... Dann noch Schuhe aus und ab ins Bett – na ja ich muß zugeben, dass ich etwas müde war ....

Ob das wohl an dem Saft lag??????


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Angelika kam noch dazu. Sie hat meinen Arm festgehalten, damit Lendita in aller Ruhe den Schlafknopf aufkleben konnte. 

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Mama sollte mich zudecken, damit mir nicht kalt würde...

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Das Festhalten fand ich nicht so schön, aber wehgetan hat es natürlich nicht.

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Als Lendita den Schlafknopf aufkleben wollte, sollte ich zu dem Bild an der Decke gucken und die Vögelchen zählen – ich werde es Euch verraten – es sind 13. Zuerst hatte ich nämlich nur die Spatzen gezählt, aber die Gans sollte ich auch noch dazuzählen ...

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Lendita spritzte die Schlafmilch in den Schlafknopf, ich war ganz schnell eingeschlafen. 

Ich kann mich jetzt auch gar nicht mehr so recht erinnern was noch passiert ist, Methap hat sich aber alles aufgeschrieben und es mir hinterher erzählt.


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... na ja ich wurde gelobt, dass ich schon so gut zählen konnte und habe dann doch noch zugeschaut, wie Lendita und Angelika den blauen Schlafknopf aufgeklebt haben – Ihr könnt mir glauben – es tat wirklich nicht weh!!! 

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Dr. Thöns hat mich schlafend in den „Operationsraum“ getragen. Mama wartete die ganze Zeit auf mich. Sie war so aufgeregt, dass sie nicht mal ihren Kaffee trinken konnte.

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Lendita hat noch runde Tapferkeitsorden auf meinen Bauch geklebt, damit sie mein Herz beobachten kann – sagte sie.

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Mama war um mich besorgt; auch der Trost von Dr. Thöns „sie kommt gleich gesund zurück“ half nur wenig.

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Der HNO-Arzt kam und beantwortete meiner Mama noch einige Fragen. Lendita setzte schon die Spritze mit der Schlafmilch auf – auch das tat ehrlich gar nicht weh.

 

Mamas Sorgen besprach der HNO-Arzt, sie wurde etwas ruhiger.


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Methap erzählte, dass im OP viele Kabel und Schläuche an mir angeschlossen worden seien, damit man sofort erkenne, wie es mir geht.

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Viele Geräte standen um mich herum: An der Decke eine ganz helle Lampe, ein großes Narkosegerät mit 2 „Fernsehern“, ein Operationsmikroskop, eine Spritzenpumpe und noch vieles mehr...

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Den Sauerstoff zum Atmen bekam ich über eine Schlafmaske. Methap sagte, dies erhöht die Sicherheit einer Narkose um das Vierfache. Mein Blutdruck werde alle 3 Minuten und sogar ständig der Kohlensäuregehalt gemessen. Auch das sei keine Vorschrift, erhöhe aber meine Sicherheit zusätzlich.

 

Kohlensäure kenne ich nur in der Cola – aber die bekomme ich ja vielleicht gleich...


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Alle kümmerten sich um mich und ich hätte brav geschlafen...

 

Das EKG wurde angeschlossen zur Überwachung meines Herzens.


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Lendita prüfte noch mal die Lampe. Ich träumte von einem großen Pferd.

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Eine wichtige Leitung war die „leuchtende Fingergarage“. Damit wurde der „Sauerstoff“ in meinem Blut gemessen. Und weil dies so wichtig ist, würde das immer doppelt gemessen– obwohl das gar keine Vorschrift ist – na ja ich fand ich war gar nicht so sauer...

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Dr. Thöns leuchtete mit der Lampe in meinen Mund und Lendita hat ihm den kleinen Atemschlauch gegeben.

.. Der sieht aus wie ein Strohhalm...


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Als alles angeschlossen war sagte Dr. Thöns, Methap solle mir noch mehr von der „Schlafmilch“ geben....

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....den hat Dr. Thöns dann vorsichtig in meine Luftröhre gelegt ...

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Ich atmete nicht mehr durch die Nase, sondern durch diesen kleinen Strohhalm

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Als der HNO-Doktor endlich die Polypen hatte, war er froh und sagte, dass er gleich fertig sei und ich aufwachen könne.

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Methap stellte dann die Spritzenpumpe an. 

Sie sagte, wenn man keine Narkosegase einsetzt kann man auch nicht dieses gefährliche Narkosefieber bekommen. 


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Langsam wurde ich wacher. Dr. Thöns trug mich zu Mama.

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Dr. Thöns hat mich noch mal untersucht. Als alles o.K. war, durfte der HNO-Doktor anfangen...

Der HNO-Doktor setzte dann eine ganz helle Lampe auf den Kopf und schaute auf sein ganzes OP-Besteck.


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Mirko hat dann sofort die rote Fingergarage an meinen Zeh angeschlossen und der Mama gesagt, dass sie sich nicht erschrecken solle, wenn der Monitor mal klingelt. Das liege zumeist nur daran, dass die Kinder die Fingergarage losstrampeln würden.

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Dann hat er meine Polypen (?) operiert, Lendita half ihm dabei. Die anderen haben auf mich aufgepasst.

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Als ich noch schlief hat Mama mit Genuß einen Kaffee getrunken und ein wenig gelesen. Sie war erlöst und zufrieden.

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Als ich aufwachte, durfte ich sofort Cola trinken, weil ich ganz lieb war. Ein anderes Kind bekam die Cola erst später, es hatte laut geknöttert.

Sonst dürfen Kinder das ja nicht, aber Mirko sagte, Cola sei nach Narkosen die Medizin zum Wachwerden...


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... habe ich aber dann doch nicht ...

 

(...Indianer kennen ja keinen Schmerz ...)


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... und die hat so gut geschmeckt ...

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Mama hat mich wieder angezogen....

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Angelika brachte mir Videos, von denen ich mir einen Film aussuchen durfte ...

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... und mir die Tapferkeitsorden vom Bauch abgemacht ...

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Später knibbelte Mirko meinen Schlafknopf ab. Das Pflasterabmachen war eigentlich das schlimmste heute... fast hätte ich doch noch geweint...

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.... ich hatte gleich gute Laune

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... und bekam dann auch noch eine Tapferkeitsurkunde ....

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... und Methap hat uns dann auch noch etwas geschenkt ... 

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... Mama wollte auch etwas haben....

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Danach haben alle Tschüß gesagt.  Wir durften nach Hause....

Schlimm war es wirklich nicht .... 

Ach übrigens: Die Polypen sind vergleichbar mit den Mandeln. Sie behindern manchmal die Nasenatmung und die Belüftung der Ohren. ... und dann muß man zum HNO- Doktor – der regelt das 

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